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08.08.2009 12:34 Alter: 11 Jahre

SANUM-Post 88/2009 Fallbericht - Die Behandlung einer diabetischen Zehe

Patientin 68 Jahre -- adipös. Seit etwa 3 Jahren bei mir in Behandlung wegen Diabetes-mellitus; insulinpflichtig. Ausgeprägte Krampfaderbildung. Beidseitig Arthrosen an Hüften und Knien; Stoffwechselstörung.


Nach ihren Aussagen entwickelte sich Ende April 2007 plötzlich eine Entzündung ihres zweiten Zehes am rechten Fuß.

Da ich zur der Zeit verreist war, ging sie zu ihrem Hausarzt, der ihr eine raschechirurgische Behandlung empfahl, d.h. Amputation der Zehe.

Diese Patientin rief mich in große Not an, da ihr Zeh innerhalb weniger Tage sehr geschwollen und entzündet war.


Bild1. Zustand am 1.Tag der Vorstellung

Am 1.5.2007 kam die Patientin zu mir in die Praxis, damit ich mir einen Bild vom Zustand ihres Zehs machen konnte und um zu sehen ob naturheilkundlich eine Chance bestünde, diesen Zeh zu retten. Ich führte zunächst ein ausführliches Gespräch mit ihr und bat um 3 Tagen Behandlungszeit, um ggf. eine positive Entwicklung abzuwarten.

Sollte in diesen 3 Tagen keine Verbesserung eintreten, dann wäre die Amputation nicht aufzuhalten. Die Patientin erklärte sich bereit, meinen Anweisungen genau zu folgen. Diese Patientin war zu der Zeit Landwirtin und aß fast täglich Schweinefleisch, Yoghurt, Quark, Käse etc., d. h. Lebensmittel, die allesamt Übereiweissung und Übersäuerung begünstigen.

Die Dunkelfeldblutuntersuchung ergab:

  • Starke Filitbildung -- Hinweis auf Durchblutungsstörungen
  • Makrosymprotiten -- Übereiweissung
  • Sporoide Symprotiten -- Leaky Gut Syndrom
  • Mäßige Anzahl Mychite
  • Geldrollenbildung -- Übereiweissung, Übersäuerung
  • Stechapfelzellen -- parasitäre Belastung
  • Zitronenzellen -- Leberbelastung
  • Mucor Symplasten
  • Störung der Schilddrüsenfunktion
  • Blutschatten - Entzündungszeichen

Die Behandlung wurde sofort eingeleitet. Bereits in der Praxis verabreichte ich 1 Meßlöffel ALKALA N in heißem Wasser.

In der Zwischenzeit reinigte ich den Zeh und setze zuerst eine Quaddel am MP2 (= mangelnde Pankreasfunktion) und MP5 (= Meisterpunkt für Bindegewebsschwäche) mit NOTAKEHL und FORMASAN. Mit dem Rest von der  Spritze setzte ich Quaddeln direkt am und um den betroffenen Zeh.

Die Patientin sollte folgende Behandlung durchführen und täglich zur
Kontrolle in die Praxis kommen.

Da es sich hier um eine Stauung handelt d.h. Mucor racemosus abhängiges
Krankheitsbild, habe ich ihr folgende Behandlung vorgeschlagen:

  • Strenge Diäteinhaltung ohne Primärantigene d.h. kein Schweinefleisch, keine Kuhmilch und Kuhmilchprodukte und kein Hühnerei (nach Dr. Werthmann).
  • Morgens und abends jeweils 1 Messlöffel ALKALA N Pulver in einem Glas heißen Wassers nüchtern trinken.
  • 2 x täglich 40 Tropfen SANUVIS vor dem Essen.


Dann folgte im täglichen Wechsel:

  • Morgens und abends 1 Tbl. NOTAKEHL mit 20 Tropfen FORMASAN.
  • Einreiben des Zehs mit NOTAKEHL-Salbe.
  • Am nächsten Tag 1 Tbl. MUCOKEHL mit 20 Tropfen SANUVIS.
  • Einreiben des Zehs mit MUCOKEHL-Salbe.
  • Täglich Fußbäder mit Germanium Badeperlen.

Da die Patientin täglich zur Kontrolle in die Praxis kam, konnte ich noch Mikroaderlässe durchführen, um den geschwollenen Zeh damit zu entlasten.

Wie die Bilder dokumentieren, zeigt sich bereits ab dem 2. Tag eine wesentliche Verbesserung.

Bild2. Zustand am 2.Tag der Vorstellung

Bild3. Zustand am 6.Tag der Vorstellung


Bild4. Zustand am 8.Tag der Vorstellung

Zusätzliche injizierte ich 1 Amp. Aesculus Injeel + 1 Amp. Lymphomyosot +1 Amp. Arnica Injeel am Akupunkturpunkt Le 13, um den Stoffwechsel anzuregen.

Nach 14 Tagen war der Zeh bereits abgeheilt und diese Behandlung abgeschlossen.

Um diesen Erfolg zu feiern und den erreichten Zustand ihres neugewonnenen Wohlbefindens zu stabilisieren, erlaubte sie sich eine 3-monatige Darmsanierung nach folgendem Behandlungskonzept:

Diät: Ohne Primärantigene -- Kein Schweinefleisch, keine Kuhmilch und Kuhmilchprodukte und kein Hühnerei.

Stufe I

  • ALKALA N Pulver -- 2 x 1 Meßlöffel in heißem Wasser.
  • SANUVIS -- 2 x 20 Tropfen täglich.
  • FORTAKEHL -- 2 x 1 Tablette täglich (für 10 Tage).
  • 20 Tropfen Phönix Solidago um 18 Uhr (Maximalzustand der Nieren).
  • 3 Kapseln SILVAYSAN vor dem Schlaf, um die Leber in ihrem Maximalzustand zu unterstützen (2-4 Uhr).


Stufe II

Montag und Dienstag:

  • ALKALA N Pulver 2 x 1 Meßlöffel in heißem Wasser nüchtern trinken.
  • SANUVIS 1 x 20 Tropfen morgens.
  • CITROKEHL 1 x 20 Tropfen abends.
  • SANKOMBI 1 x 10 Tropfen morgens und abends vor dem Essen.
  • 20 Tropfen Phönix Solidago um 18 Uhr (Maximalzustand der Niere)
  • 3 Kapsel SILVAYSAN vor dem Schlaf.

Mittwoch:

  • ALKALA N Pulver 2 x 1 Meßlöffel in heißem Wasser nüchtern trinken.
  • RECARCIN 1 Supp. Abends vor dem Schlafen (Schleimhautwirksam,
  • Entzündungen, Arthrosen.)


Donnerstag und Freitag:

  • Wie Montag und Dienstag.


Samstag:

  • ALKALA N Pulver 2 x 1 Meßlöffel in heißem Wasser nüchtern trinken.
  • SANUVIS  1 x 20 Tropfen morgens
  • CITROKEHL 1 x 20 Tropfen abends
  • 20 Tropfen Phönix Solidago um 18 Uhr
  • 3 Kapseln SILVAYSAN vor dem Schlaf
  • EXMYKEHL -- morgens und abends 1 Supp.

Sonntag:

  • Wie Samstag- kein EXMYKEHL dafür morgens und abends 1 Supp. FORTAKEHL


Nach 3 Monaten konnte auch diese Darmsanierung erfolgreich abgeschlossen
werden.

Bild5. Zustand  3 Monate nach Therapiebeginn

Die Patientin wurde ausführlich hinsichtlich ihres Ernährungs- und Trinkverhaltens beraten. Sie hält sich auch jetzt (März 2009) noch an dieses Behandlungsschema, allerdings ohne weitere Medikation.

Sie hat ihre Ernährung weitgehend umgestellt und es geht ihr 2 Jahre später immer noch gut. Ihr Diabetes hat sich erheblich gebessert und sie konnte im vergangenen Dezember ihren 70. Geburtstag im großen Familien- und Freundeskreis feiern und zwar mit einem gesunden Zeh und in erstaunlich guter gesundheitlicher Verfassung.